Wasserwelt im Europa-Park

Eröffnung 2019

Eine Ansammlung von Kränen kündet bereits von Weitem: Es geht voran mit der neuen Wasserweltdes Europa-Park. Rund ein Dutzend Baukräne helfen dabei, dass auf der 45 Hektar großen Erweiterungsfläche im Südosten der Gemeinde Rust Bauten zu wachsen beginnen. Dafür hat der Europa-Park zuletzt entscheidende Weichen gestellt – und zwei Partner gewinnen können, die auch bestens zur Unternehmensphilosophie passen: die Bauunternehmen Rendler Bau GmbH mit Sitz in Offenburg und Oberkirch sowie Peter Gross Bau GmbH aus dem saarländischen St. Ingbert. Beides sind wie der Europa-Park mittelständische Familienunternehmen mit großer Tradition. Rendler erstellt die Rohbauten der Wasserwelt, Peter Gross die des dazu gehörenden neuen Themenhotels.

Das sei der „letzte und entscheidende Baustein in der Umsetzung dieses Leuchtturmprojekts“, erklärte Europa-Park Inhaber Roland Mack zur im Sommer erfolgten Vertragsunterzeichnung mit Rendler-Bau (Oberkirch). „Die Rendler Bau GmbH hat bereits mehrfach ihre hohe Qualität und Zuverlässigkeit bewiesen. Ich freue mich sehr, dass wir bei der Wasserwelt erneut an einem Strang ziehen. Diesen zukunftsweisenden
Auftrag an eine namhafte badische Baufirma zu vergeben, entspricht ganz unserer Unternehmensphilosophie.“ Gemeinsam sichere man so nicht nur Tausende von Arbeitsplätzen, sondern trage auch zum nachhaltigen Wachstum der Wirtschaftsregion Ortenau bei. Etliche Bauwerke wie die Themenbereiche Irland und England oder das Hotel „Castillo Alcazar“ wurden von Rendler-Bau bereits im Europa-Park verwirklicht. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1850 zurück und ist damit ähnlich traditionsreich wie die Unternehmenshistorie der Familie Mack.

Die Firma Peter Gross aus dem Saarland ist ebenfalls langjähriger Partner des Europa-Park. Das vor mehr als 130 Jahren gegründete und heute in der vierten Generation geführte Unternehmen realisierte für Deutschlands größten Freizeitpark bereits das neue Logistikzentrum sowie die Europa- Park-Arena. Nun baut es das neue Hotel zur Wasserwelt – in einem skandinavischen Stil, gestaltet wie ein Naturkundemuseum und mit mehr als 300 Zimmern und Suiten. Es wird das insgesamt sechste Vier-Sterne-Hotel im heute schon größten Hotel-Resort Deutschlands werden. Umgesetzt wird die Baumaßnahme von der Karlsruher Firma Wilhelm Füssler Bau GmbH, einem Tochterunternehmen der Baugruppe Peter Gross. Dazu wurde am 31. März 2017 ein Bauvertrag unterzeichnet.

Wasserwelt der Superlative

Der Spatenstich für die Wasserwelt markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Europa-Park. Bis 2019 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Besucher erwartet dann eine Wasser-Erlebnis-Welt der Superlative. „Das wird kein Wellness-Bad“, betont Roland Mack. Einen solchen Wasserpark gibt es bislang noch nicht in Europa. Gemeinsam mit der hausinternen  Designabteilung Mack Solutions wird eine sagenumwobene Welt geschaffen. Das Herzstück der Wasserwelt bildet eine von außen gesehen bis zu 20 Meter hohe, muschelförmige Halle. Sie misst rund 20.000 Quadratmeter und wird ganzjährig geöffnet sein.

17 Wasserrutschen sorgen dort für Abkühlung und jede Menge Nervenkitzel. Hinzu kommt ein rund 450 Quadratmeter großer Außenpool, in dem Groß und Klein in den Sommermonaten schwimmen, planschen und toben k önnen. Insgesamt misst das Wasser-Erlebnis-Resort eine Gesamtfläche von 450.000 Quadratmetern – so viel wie 63 Fußballfelder. Bereits für die Erschließung des Geländes sind rund 80.000 Kubikmeter Erde bewegt worden.

„Es ist das größte Projekt unserer 237-jährigen Firmengeschichte und vielleicht momentan die größte Einzelbaumaßnahme eines Familienunternehmens in Baden-Württemberg“, beschreibt Roland Mack die Dimensionen. „Ganz sicher aber ist unser Wasserpark auch europaweit eines der größten Projekte in unserer Branche.“

Das neue Hotel wird eine einzige Entdeckungsreise …
… und verspricht traumhafte Nächte. Es wird das insgesamt sechste Vier-Sterne-Hotel im größten Hotel-Resort Deutschlands. Das neue Hotel zur Wasserwelt mit mehr als 300 Zimmern und Suiten ist im skandinavischen Stil gestaltet. Atemberaubend schon der Empfang: Wie in einem Naturkundemuseumwindet sich im Foyer vom Boden bis in die letzte Etage des sechsgeschossigen Gebäudes das riesige Skelett einer Meeresschlange. Ihr Entdecker ist Ander Svensson, ein Mitglied des „Adventure Club of Europe (ACE)“. Familien können im Hotel auf spannende Entdeckungsreise gehen. Auch die Restaurants, die Bar und die öffentlichen Bereiche erzählen viele abenteuerliche Geschichtenvon den unglaublichen Expeditionen des „ACE“.

„Das größte Projekt unserer 237-jährigen Firmengeschichte„
Roland Mack

Fakten-Check

Indoor-Bereich
rund 20.000 Quadratmeter thematisierte Fläche
17 Wasserrutschen
Außenpool
mit rund 450 Quadratmetern
Anlage
450.000 Quadratmeter (so viel wie 63 Fußballfelder)
Große Hafenanlage zwischen Wasserpark und
Hotel „Krønasår“
Rund 3.000 Stellplätze überdacht mit Solaranlage
Umweltfreundliche Energiegewinnung under anderem
mit Blockheizkraftwerken und Photovoltaikanlagen
Grösstes Indoor-Wellenbad
in Deutschland

Weitere Attraktionen
Kinderwasserbereich, Lazy-River, Wildbach
Autobahnanschluss
Direkte Zufahrt zur A5
Namen
„Rulantica“ und „Krønasår“